Bloggerin Filmt Sich Auf Motorrad

Ein mann liegt in dem Straßengraben, daneben steht wer und film seinen Todeskampf - passiert auf der A8 bei Burgau. Als nur erlauben sich Gaffer abhalten? Und helfen härtere Strafen?


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All ns hat der 50-Jährige noch nicht getan. Er wurde so wegen unterlassener Hilfeleistung und das Verletzung ns höchstpersönlichen Lebensbereichs weil Bildaufnahmen angezeigt. Unterschiedlich Autofahrer, das wegen ns Unfalls ähnlich im Stau standen, hatten ns Mann wurde beobachtet und konnten ihn dafür gut beschreiben, das ihn das Polizei schnell aufspürte. Er sei schon ein weiterer im Führerhaus seines Lastwagens lösen und eher kleinlaut gewesen, sprechen Schedel. „Er konnte nicht erklären, warum er das gemacht hat.“


Die Psychologin sagt, Gaffen ist einig Reflexhaftes

Warum schaut man hin, wenn einen Mensch esshilfen verletzt innerhalb Straßengraben liegt? Warum dreht man sich no weg und versucht, all ns Traurigkeit, ns Blut, das Tod auszublenden? Eine, die sich mit solchen erkundigte beschäftigt, zu sein Verkehrspsychologin Andrea Häußler stammen aus TÜV Süd. Das Gaffen sei etwas Reflexhaftes, bedeutet sie. „Die personen interessieren sich, nur Neugierde. Irgendwann war das auch einmal wichtig, um zu überleben.“ hinzu komme, das sich ns Menschen in schlimme Bilder, das man sogar täglich im fernsehen sehe, immer als gewöhnten. „Man stumpft einen Stück weit ab. Die Distanz gehen verloren.“


Und noch etwas ist eine Ursache für ns schamlose Gaffen – und einen trauriges Phänomen unserer Zeit: zunehmende Empathielosigkeit. Ns gewisses Egal-Gefühl etc gegenüber, ns Unfähigkeit, sich an denjenigen hineinzuversetzen, der dort gerade blutüberströmt am Boden liegt. Ns völlige Gleichgültigkeit das Familie gegenüber, die in den nächsten minute den namens bekommen wird, das der Ehemann, Bruder, Sohn, Vater tot ist. „Man denken immer weniger bei sozialen Beziehungen“, sagt Häußler.

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schutz gegen Schaulustige: Die autobahn Fischbach bei Nürnberg testet Sichtschutzwände, die in Unfällen eingesetzt werden.
das es einigen menschen völlig egal ist, als es etc geht, nur nicht anzeigen die viel Gaffer, die tödliche Unfälle filmen. Erst vor kurzem geriet eine Geschichte an die Schlagzeilen, das mindestens ebenso sprachlos macht: einer Mann war bei einer Bankfiliale an Essen zusammengebrochen. Anstatt von sich um herum den älteren Herrn, das bewusstlos am Boden lag, zu kümmern, stiegen das Bankkunden einfach by den Sterbenden hinweg, ließen er hilflos liegen, hoben in aller Ruhe geld ab. „Es dürfe sich an unserer gesellschaft immer als Gleichgültigkeit breit“, sagt ns Psychologin.


Auch vorherige gab es Schaulustige, dennoch keine handys mit Kamera

Und dann ist da drüben noch ns Smartphone. Unsere mobiles Gedächtnis, ohne ns wir kaum mehr das haus verlassen. Unsere Kalender, unsere allzeitbereiter Draht in die welt – und nur unsere immer verfügbare Kamera. „Wir sind es in luc gewohnt, alles kommen sie teilen und ins Internet zu stellen“, sagt Psychologin Häußler. „Man dreharbeiten alles, sei es ns Abendessen oder eben einen schlimmer Unfall. Gehen sie 30 jahre zurück, da hatte keiner dauernd einer Fotoapparat dabei.“

Als Werner Schedel 1979 in Polizei anfing, hatte noch niemand ns Mobiltelefon, geschweige da eines mit hochauflösender Kamera in sich. „Es verfügen über sich seither sicherlich etwas verändert. Das Neugierigen, den Schaulustigen, gab es schon immer. Aber die personen waren nicht dafür sensationssüchtig wie heute, wo man oben dem Smartphone seine Trophäen sammelt“, sagt der chef der Günzburger Autobahnpolizei und blickt das ende dem Fenster, woher sich bäume mit zuerst herbstgelben Blättern im Wind wiegen.

Schales Mittagslicht dringt bei sein büro mit zum grauen Fußboden und ns hellbraunen Möbeln. Nächste seiner Computer-Tastatur liegt einer Blatt Papier. Schedel brauchen es in letzter Zeit so oft, dass er es gar nicht mehr wegräumt. Eher oben zu lesen ist: §201a Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereiches weil Bildaufnahmen. Schedel erklärt, was es damit in sich hat: Wer einer Bildaufnahme, die die Hilflosigkeit einer anderen Person kommen sie Schau stellt, unbefugt herstellt oder überträgt, macht sich strafbar. Es drohen eine fein auferlegt – oder einer Freiheitsstrafe bis kommen sie zwei Jahren. Ns Paragraf wurde im Jahr 2015 erweitert.


In den Rückspiegel schauen: Landen Reisende trotz aller Planung im Stau, sollten sie sich vorsichtig kommen sie Stauende nähern, sanft abbremsen und ns Fahrzeug ausrollen lassen. "Die größte gefahr im Stau droht von hinten", sagt jürgen Wolz vom TÜV Süd.


Wolz rat weiter: "Das privatgelände Fahrzeug ganz leicht richtung seitlicher Begrenzung orientieren, kommen sie ein bis zwei Fahrzeuglängen Abstand zum Vordermann einhalten. Zeigen so hat man die Chance, kommen sie reagieren, wenn ns Fahrer hinter einem ns Stauende ausschau halten hat".


Mitreisende warnen: "Einerseits ist ns Einsatz über Warnblinkern sinnvoll, einmal man sich von Stauende bei einer unübersichtlichen stelle nähert", deswegen Wolz. Andererseits könne zu frühzeitiges Einschalten den folgenden Verkehr unnötig gesund abbremsen.


Gasse freilassen: "Steht einer erst wenn im Stau, unbedingt ns Motor abschalten, selbst bei kurzen Wartezeiten. Rollt ns Verkehr ein weiterer an, sollte das Abstand um zu Vordermann in ein bis um zwei Fahrzeuglängen liegen", sagt der TÜV-Experte ...


... Wenn irgendwie möglich, sollten die Fahrer eine Rettungsgasse bilden. Das würde im dringend Menschenleben retten. In drei fahrspuren müsse die Rettungsgasse zwischen zum linken äußeren und zum zweiten Fahrstreifen von links ich wurde erzogen werden. Das Unfallstelle solle man dann rasch passieren. Da Gaffen würde sonstiges nur Stau verursachen.

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Spur halten: Ständige Spurwechsel beschleunigen das Durchfahren von Staus kaum. Deshalb sei das laut TÜV-Angaben nein Problem, oben der korrekt Spur innerhalb Verkehr mitzuschwimmen und dabei gegebenenfalls fahrzeug rechts zu überholen, ...


... Das Standspur auf der anderen seite dürften autofahrer nicht benutzen - außer explizite Hinweisschilder berechtigen sie dazu.


... Da viele Verkehrsteilnehmer nutzen ns gleiche Kartenmaterial in ihren Navigationssystemen und teilen deswegen nicht anzeigen ihre Hauptrouten, sondern auch die Ausweichstrecken.


Mittlerweile gibt das noch als Verschärfungen. Seit das ende Mai zutreffend es wie Straftat, in Unglücksfällen absichtlich Einsatzkräfte zu behindern. Ns Gesetz sieht eine geldstrafe oder maximal einer Jahr für inhaftierung getrennt vor. Für inhaftierung getrennt sind bisher selten – doch die Polizisten bitten Gaffer vehement kommen sie Kasse. Innerhalb Juli Über mussten in der A3 das gleiche 20 slony noch vor Ort bezahlen. Sie hatten in einer Unfallstelle foto und Videos machen und waren besteht aus den Rettungskräften innerhalb Weg gestanden. Zukunft werden auch Rettungsgassen-Blockierer härter bestraft. Bisher wurden 20 euro fällig, nun sind es wenigstens 200.

Aber bringen das alles überhaupt etwas? polizist Schedel ist sich da nicht so sicher. Trotz gehe by einer Gesetzesverschärfung einen gewisses Signal ende – finale müsse man aber in das Gewissen und ns Moral das Menschen appellieren. Und das nicht nur, weil Schedel das Gaffen das ende ethischer vision für verwerflich hält, sondern auch, weil ns Griff um zu Handy und ns Einschalten der Kamera während der Fahrt einer großes Sicherheitsrisiko darstellt. „Durch diese Ablenkung kommt es zu enorm viel Unfällen. Ns ist sicher gefährlich“, sagt er. Immer anderer offenbart sich den Polizisten das gleiche Bild: inzwischen es sich in der einen Seite staut, rauschen in der Gegenfahrbahn weiter wagen und lastwagen vorbei – und häufig filmen die Fahrer ns Unfall mit dem Smartphone. Aber sogar Menschen, die im Stau stehen, zu sein mitunter leichtsinnig. Erst vor kurzem verfügen über Schedel einen Mann gesehen, ns sich in den Betonteiler in der mitte der autobahn gestellt hatte, um einen besseren Blick an die Unfallstelle zu erhaschen – einen falscher Schritt, einer kleiner Stolperer, und er wäre an die autobahn gestürzt.

Dass wir viele Gaffer von den bisherigen Regelungen kaum beeindrucken lassen, zeigt sogar ein Fall aus der Nähe von Heidenheim, spärlich zwei wochen nach kommen sie tragischen Motorradunfall an der A8. Das ist einer Sonntagnachmittag. Kurz nach fünfzehn Uhr. Einer junger Motorradfahrer zu sein mit seiner grünen Kawasaki in der B19 unterwegs. Er überholt etliche Autos. Zusammen der Mann wieder auf ns rechte Fahrbahn einscheren will, kommt er ins Schleudern, prallt gegen die rechte Leitplanke, schlittert daran mehrere meter entlang, bevor er in eine Straßenlaterne kracht. Ns Verletzungen sind deswegen schwer, das er in der site unfall stirbt.

Der Radfahrer filmt ns Verletztenund steht ns Sanitätern im Weg

Ein jünger Radfahrer wird bezeugen des Unfalls. Vor die rettung eintreffen, filmt er unbeeindruckt das schwer verletzt Motorradfahrer, der zeigen wenige Meter vor ihm an dem land liegt und ca sein roh kämpft. Und später, als Notarzt und Sanitäter sich um den gelinge kümmern, steht das Gaffer ihnen in ihrer arbeit auch noch im Weg.


Der fall erregte bundesweit Aufsehen. An den sozialen medien reagierten ns Menschen fassungslos, erschüttert, zornig. Fähigkeit war es sogar dieser enorme öffentliche Druck, der das Gaffer dazu bewog, sich bei der Polizei zu melden und zuzugeben, das er aufzeichnen des sterbenden Mannes machen hat. Gegen den 27-Jährigen laufen nun strafrechtliche Ermittlungen. Befinde Handy wurde sicher – jetzt muss geklärt werden, ob die aufzeichnen noch an andere durch wurden.

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Auch ns Handy von Gaffers, der den Motorradunfall auf der A8 an Burgau dreharbeiten hat, es wurde kassiert. Das Video, ns jetzt bei der Staatsanwaltschaft liegt, musste vom geräte gelöscht werden. Das war zeigen eine kurz Sequenz, wie lange genau, weiß Polizeihauptkommissar Schedel nicht. Er hat sich die aufzeichnen nicht angeschaut. „Ich will ns nicht sehen“, sagt er. Das Eindrücke, das man als Polizist in Unfällen zwangsweise hat, schlimm genug. „Man konstruieren eine Verbindung kommen sie den verletzt oder getöteten auf. Man kommen sie ihnen in emotionaler schiene ganz nah“, sagt Schedel, nimmt seine Brille abdominal muscle und legt sie vor sich an den Schreibtisch. Wieder schüttelt er ns Kopf, schaut das ende dem Fenster. Was in den Einsatzkräften zurückbleibt, zu sein Erinnerungen. An Schedels fall die bei einen Dienstag. Einen grauen Septembermorgen. Mangel nach neun.