Brücke-museum berlin aktuelle ausstellung

Das berliner Brücke-Museum zeigt Werke der Ars-Viva-Preisträger Mooni Perry, Tamina Amadyar und Lewis Hammond - und mixt sie mit Kirchner und Co.

Jens Hinrichsen
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Eins das seltsamen Mischwesen (Katze? Schwein?) des 1987 im britisch Wolverhampton geborenen Künstlers und Ars-Viva-Preisträgers...Foto: Brücke-Museum

Ein sprödes Video von Frauen und Betelnüsse in Taiwan und zwei unterschiedlich malerische Positionen bilden das Kontrastprogramm ns Ars-Viva-Preises für das Jahr 2022. Mooni Perry, Tamina Amadyar und Lewis Hammond heißen das neuen Träger der vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft schon seit 1953 jährlich vergebenen Auszeichnung für an Deutschland lebende Künstler:innen darunter 35 Jahren.

Die Ausstellungen dazu befanden seit jeher in wechselnden orten statt: vor die Preisträger:innen ihre arbeit ab feder 2022 noch wenn im Kai nett Center an Tallin zeigen, werden sie aktuell im berliner Brücke-Museum ausgestellt. (Bussardsteig 9, bis 28. November, Mi-Mo 11-17 Uhr, ich habe gestanden 6 Euro, ermäßigt 4 Euro)

Direktorin Lisa Marei Schmidt hat die verbunden Werke von expressionistischen künstlern auswählen lassen, um sie in die Ausstellung kommen sie integrieren. Allerdings funktioniert das nicht dafür gut, da sich das ungleiche Trio no wirklich auf die Brücke-Künstler bezieht.


Die Holzschnitte oder Malereien von Kirchner und Co. Bleiben Beiwerk.Bei Lewis Hammond, ns neben persischen und afrikanischen „Würdestäben“ ende Schmidt-Rottluffs Sammlung noch einer Reihe über Motiven Erich Heckels zwischen die eigenen gemälde gehängt hat, wirkt das Kombination in wenigsten beliebig.


Hammond geäußert Arnold Böcklin

Hammond, 1987 im bruder Wolverhampton geboren, lässt vergleichsweise mehrere Kunsthistorie durchscheinen. Seine düsteren figurativen Ölgemälde scheinen by Altmeistern als Francisco juni Goya inspiriert.

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Es gemalte Alpträume, bilder voller verzerrter Doppelgänger und seltsamer Mischwesen zusammen eine unbefellt-rosafarbene Katze in Seitenlage, das darauf zu warten scheint, das ein warf Ferkel in ihren Zitzen nuckelt.

Angst und gewalt prägen Lewis Hammonds Bildwelten. Das ende einem geöffneten Männermund blinkt einer Reihe spitzer Reißzähne hervor.

Das Hochformat „Angry gods (After Böcklin)“ , 2021 gemalt, zu sein übersät mit Messern, in der dunkel Untermalung ich werde Arnold Böcklins weibliche, ns Sense schwingende Allegorie das Pest sichtbar.

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Die Pandemie, die ns Hammond-Gemälde unübersehbar sputtern hat, ist natürlich auch an seiner Maler-Kollegin Tamina Amadyar no spurlos vorübergegangen.


Aufgrund des Lockdowns malte das 1989 bei Kabul geborene Künstlerin einer Reihe aquarellierter Stadtansichten in Berlin, die in ihrer detaillierten Schilderung ganz untypisch zum Amadyars schaffen sind. (Mittendrin aufhängen urbane Zeichnungen von Kirchner und Schmidt-Rottluff). Auf ihren großformatigen Leinwänden geht es ca reine Farbwerte.

Das Betelnuss-Business

Mit Äußerst flüssiger farbe gemalt, setzt ns Künstlerin bzw zwei Töne in Beziehung. Die Farben umarmen oder durchdringen sich, ns Luft flirrt.

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Die Videoarbeit, das im Zentrum ns Präsentation das 1990 geborenen und aus dem koreanischen Seoul stammenden Mooni Perry steht, bezieht sich vergleichsweise blick auf die ansicht auf gesellschaftliche Zustände. Ns Titel „Binglang Xishi“ bedeutet Betelnuss-Schönheit, gemeint junge, einfach bekleidete Frauen, die bei Taiwan in Straßenkiosken Betelnüsse verkaufen.

Die Frucht das Betelpalme, die wie Alkohol wirkt, ist bei Taiwan an Verruf geraten, weil sie Mundhöhlenkrebs verursachen kann. Da die Palmen überdies einer Bedrohung für ist anders Nutzpflanzen zu repräsentieren und das Betelnuss-Business ein Nährboden zum Kriminalität und Prostitution es ist in soll, versucht das taiwanesische behörde Produktion als Konsum einzudämmen.

Mooni Perry meets Walter Gramatté

Passagenweise wirkt „Binglang Xishi" wie eine aufklärende Dokumentation. Bis sich Perry zwei Betelnuss-Girls nähert, die in Tresen in dem Neonlicht ihren „Stoff“ verkaufen, und die Abschätzigkeit ns Gesellschaft diesen „gefallenen Mädchen“ gegenüber kritisch beleuchtet.

Am ende erzählen ns selbstbewusst auftretenden Frauen ns buddhistische Märchen über der Freundschaft der weißen und der grünen Schlange: Erstere liebt ns jungen gelinge aufrichtig, von sie wie schöne frau erscheint. Einen Mönch, der die weiße Schlange als böse hexe verkennt, tritt wie Gegenspieler von Paars und ihr Helferin, das grünen Schlange, auf. Enthalten sind ns Schlangen, das manches Ungemach erdulden müssen, in diesem Märchen herzensgute Wesen, ns ein wohlverdientes Happy-End winkt. Mooni Perry hat sich, warum auch immer, das „Stilleben mit Blick in nächtliche Stadt“ (1922/23) by Walter Gramatté ausgesucht.